Ein kleiner Mensch sitzt auf einem Stein auf einer Wiese
hinter einer Weide unter einem Baum, umringt von einem Zaun. Der Zaun zu hoch,
der Mensch zu klein. Verstachelt und versperrt, die Aussicht auf das vor ihm Liegende.
Und auch zurück geht nicht, will er nicht, der Mensch. Zurück ist schlecht, hat
er so gelehrt bekommen. Zurück ist immer nur Rückschritt und Rückschritt kann
ja nicht gut sein, weil rückwärts niemals einen Fortschritt bringen kann. Oder
doch? Aber der Mensch fragt sich nicht. Denkt nicht daran. Wäre zu anstrengend
und zu nutzlos. So wie der Mensch selbst ist.
Nutzlos.
Also muss das nutzlose
Wesen sich nicht auch noch nutzlose Gedanken machen. Stattdessen wälzt es
lieber große Fragen, auf die es doch keine Antworten findet. Der Stein wird
unruhig und so auch das Menschlein. Aufspringen und rennen geht nicht,
irgendwann holen ihn die Gedanken ein. Sie warten auf ihn, hinter irgendeiner
Ecke. Oder rennen gleich neben ihm her. Blinde Passagiere im Universum. Und
dann auch noch unerwünscht.
Unerwünscht. Nutzlos.
Entfliehen ist zwecklos und
Flucht unmöglich. Es wiederholt sich, das Wesen. Immer und immer wieder.
Bestätigt seine Nutzlosigkeit auf diesem Planet. Und dieser dreht und dreht.
Dreht die Gedanken im Kopf und macht alles nur schlimmer, der böse Planet, der.
Überhaupt und sowieso ist er ja die Ursache allen Übels. Das Menschlein fühlt
sich hilflos und stürzt auf seinen Stein zurück, um weiter über die wirklich
wichtigen Dinge in seinem Leben nachzudenken. Was soll er nur machen, wenn es
doch kein Vorwärts gibt und Rückwärts nicht geht, weil verpönt. So sitzt er in
der Falle, der arme Mensch. Und räkelt sich in seiner Hilflosigkeit.
Hilflos, unerwünscht,
nutzlos.
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